Das public imaging Team beim VIQ-Coaching mit deepvelop – Gruppenfoto mit 20 Personen und Hund vor modernem Bürogebäude

Teamwork beginnt beim Verstehen: Was wir aus unserem VIQ-Coaching mitnehmen

4 Minuten

Jun 15, 2026

Gute Zusammenarbeit entsteht nicht automatisch, weil man gemeinsam Kunden betreut, Projekte stemmt und auf Deadlines hinarbeitet. Sie entsteht, wenn man erkennt, wie unterschiedlich Menschen ticken – wie sie denken, entscheiden, kommunizieren. Und wie sie reagieren, wenn es mal stressig wird.

Genau daran haben wir zwei Tage lang intensiv gearbeitet – zusammen mit Stefan Ohde und Nicole Bidlingmaier von deepvelop – Institut für Sport und Psychologie. Die Experten verbinden Coaching, Mentaltraining und Persönlichkeitsentwicklung mit einem sehr praktischen Blick auf das, was in Teams wirklich passiert.

Im Mittelpunkt stand der Visual Questionnaire (VIQ®). Im Gegensatz zu klassischen Fragebögen arbeitet dieser ausschließlich mit visuellen Reizen. Persönlichkeitsprofile entstehen hier nicht durch Selbstaussagen, sondern durch implizite Reaktionen. Daraus resultiert: Der Test steckt niemanden in eine selbst gewählte Schublade. Er macht greifbar, warum Kollegen dieselbe Situation völlig unterschiedlich erleben, Informationen anders auffassen und unterschiedlich priorisieren.

v.l.n.r.: Miriam Wolschon, Marcel Richters, Jasmin Müller, Dirk-Arne Walckhoff, Joel Jurkat Rodríguez, Kathrin Heider, Noemi Boettcher, Magda Janowiak, Isabella von Köckritz, Cristin Cron-Gürel, Sven Lindner, Hanna Dudenhausen, Sandra Landsfried, Sarah Sophie Rainer, Jörg Brans, Karsten Siegmund, Jasmin Macha, Arne Pflugrad, Julia Kramer, David Busch (Fotoquelle: public imaging)


In einer Agentur treffen naturgemäß viele verschiedene Arbeitsweisen aufeinander. Die einen denken sofort in Konzepten, die anderen wollen erst die Details verstehen. Manche brauchen Struktur, andere Freiraum. Das kann im Alltag zu Reibungen führen. Oder – wenn man es richtig macht – durch die Kombination verschiedener Blickwinkel einen Extra-Schub geben.

Unterschiedlich ticken ist kein Bug. Es ist das Feature.

Die Auswertungsgespräche haben gezeigt: Unterschiedliche Persönlichkeiten sind kein Problem, das es zu managen gilt. Sie sind eine Ressource, wenn man sie kennt und bewusst einsetzt. Wer die Motivation und die Stärken der der anderen Teammitglieder kennt, kommuniziert klarer, gibt besseres Feedback und verteilt Aufgaben sinnvoller.

Nach zwei intensiven Tagen nehmen wir deshalb kein Testergebnis, sondern ein geschärftes Bild voneinander mit. Team-Building ist kein Workshop, den man einfach abhakt. Es ist die tägliche Arbeit daran, wie man miteinander umgeht: in Kundenterminen, in Projektteams, in Feedbackgesprächen und in den Kaffeepausen zwischendurch – und die ist nie vollständig abgeschlossen.

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